Roundup/Glyphosat verursacht Krebs

Nachdem die Nachrichten leider nicht den ganzen Umfang des 289 Mio Dollar Urteils zu gunsten von Deewan Lee Johnson, der für sein Non-Hodgkin Lymphom Monsanto verklagte, erfasst haben hier ein Video das meiner Meinung nach jeder gesehen haben sollte.


In dem Video zu sehen ist Brent Wisner der Anwalt von Johnson.

Monsanto hat nachweislich wie interne Emails zeigen Wissenschaftler bezahlt um falsche oder gar von Monsanto geschriebene Studien zur Sicherheit von Roundup zu veröffentlichen.


Man wusste zudem seit langem über die kreberregende und genschädigende Wirkurg von Glyphosat, weigerte sich aber weiter Studien zu machen und publizierte mittels Ghostwriting eine eigene Studie die Roundup als sicher einstuft. Ghostwriting heißt Monsanto schrieb die Studie und ein Wissenschaftler erhielt Geld dafür sie unter seinem Namen zu veröffentllichen. Weiters steht in all diesen Ghostwriting Studien im Disclaimer das sie weder etwas mit Monsanto zu tun haben noch davon finanziert wurden oder geprüft wurden.


Berreits 2015 stufte die IARC ein unabhängiges Forschungsinstut der WHO Gylphosat als wahrscheinlich kreberregend ein. (In Tierversuchen kreberregend)


In dem Video auch zu sehen ist die Chef Toxikologin von Monsanto, Dr. Donna Farmer die behauptet sie studiere seit 30 Jahren das Mölekül und hätte sowohl als Mutter als auch als Wissenschaftlerin keine Bedenken. Hier das komplette Video:

Nachdem die WHO urteilte das es wahrscheinlich krebserregend sei, kamen dutzende weitere Studien von unabhängigen nicht von Monsanto oder der Chemielobby finanzierten Wissenschaftler zum Vorschein die alle belegen das Roundup krebserregend ist. Doch sowohl die US als auch die EU Behörden die für die überprüfung der Risiken zuständig sind haben Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft. Es wurde mit Monsanto internen Emails bewiesen das die US behörden in engem Kontakt zu Monsanto stehen. Weiters wurde belegt das die EU behörden nur Monsanto finanzierte Studien gelesen haben und die anderen als unglaubwürdig abgestempelt hatten.


Nun haben sich tausende Menschen zu Wort gemeldet und verklagen Monsanto, die Zahlen haben sich innerhalb einer Woche quasi verdoppelt.


Deewan Lee Johnson war Hausmeister und sprühte bis zu 30x pro Jahr Roundup. In einem Morgen 150 Gallonen (ca 568 Liter). Doch Nach zwei Jahren wurde er mit Hautkrebs diagnostiziert. Er rief darauf hin Monsanto an und schilderte verängstigt sein Problem und fragtet ob es von Roundup kommen könnte und das er Angst um die Kinder habe. Ihm ist ein Tank gebrochen und er hatte Roundup auf der Haut und unter seinem Schutzanzug. Es hieß man riefe ihn zurück, das geschah jedoch nicht. Wie interne Email zeigen wurde aber über ihn diskutiert, worauf hin der Chef Dr bei Monsanto antwortete. "Ich rufe ihn an. Auch wenn die Geschichte in meinen Augen keinen Sinn ergibt". Der Anruf blieb jedoch aus.


Monsanto behauptet nachwievor das 800 Studien die Sicherheit von Roudup belegen, wenn man sich diese anschaut sind die meisten nicht für Krebs sondern für sachen wie ob die Augen gereizt werden. Zum Theme Krebs gibt es einige wenige Tierversuche und 6 oder 7 epidemiologische von denen ein großer Teil zeigt das es sehr wohl krebserregend ist und unter anderem Non Hodgkin Lymphome auslösen kann.


Dr. Donna Farmer behauptete auch die EPA (US Behörde) hätte nur festgestellt das wenn Roundup injiziert wird das Schaden entsteht. Besonders problematisch daran ist das in den USA in quasi allen Impfstoffen auf Ei-Protein oder Gelantinebasis Glyphosat in nicht geringen Mengen nachgewiesen wurde (1500x höher als das was die IARC als wahrscheinlich krebserregend einstuft).


Ein internes Email von Dr. Donna Farmer nach der Diskussion oben im Video sagt "Ihr könnt nicht behaupten es verursacht keinen Krebs, wir haben die notwendigen Studien nicht gemacht". In den 1990ern kamen verschiedene Studien herraus zum Formulierten Produkt (Roundup = Gylphosat+zig andere zum Teil wesentlich giftigere Stoffe), Monsanto bekam die Kriese und angagierte einen Wissenschaftler Names Dr. James Parry aus England. Er begutachtete all die Studien und kam zu dem Schluss das Roundup krebserregend, chromosomschädigend und DNA verändernt ist. Er teilte daraufhin Monsanto mit "Ihr habt ein Problem", das Hauproblem sei ein synergetischer Effekt zwischen Glyphosat und den anderen Stoffen. "Ihr müsst das formulierte Produkt untersuchen".


Dr. William Hydens, Leiter der Monsanto Toxicologie Abteilung schrieb in einem Email: "Wir brauchen jemand der sich mit dem genotox (genschädigedem) Profil von Roundup/Glyphosat wohl fühlt, ich glaube nicht das Dr. Parry so jemand ist und es würde lange dauern und viel kosten das zu ändern. Wir halten uns einfach nicht an seine Empfehlung". Hier hat Monsanto einen unabhängigen Wissenschaftler und weigert sich seine Resultate anzuerkennen. Die Resultate wurde auch von Monsanto nie veröffentlich.


Im Jahr 2000 sofort nach der Studie von Dr. Parry, erscheint eine Studie von William Kroes and Munro die behauptet Glyphosat/Roundup sei absolut sicher, doch wie sich herrausstellte wurde auch diese Studie von Monsanto Mitarbeitern geschrieben und unter dem Namen der Wissenschaftler veröffentlicht (die natürlich gut bezahlt wurden). Dies ist eine der Studien die weltweit an die Regulierungsbehörden geschickt wurde.


Im Jahr 2015 schreibt Dr. William Hydens in einem Email, nachdem bekannt wurde das die IARC sich Glyphosat anschauen will: "Wir schreiben neue Studien auf eigene Faust und ghostwriten sie, das ist was wir mit William Kroes and Munro 2000 gemacht haben". Dies war ein Hauptgrund warum sich die Jury von Deewan Lee Johnson sagte: "Ja sie sind schuldig, sie wussten es und werden bestraft"


Der Anwalt von Johnson sagte: "Ich bin 34, ich kann diese Fälle vertreten bis ich 90 bin und wenn Bayer pleite geht seis drum"


Es gab eine Studie in Argentien/Columbien wo Roundup mit Flugzeugen gesprüht wurde um die Coca Felder zu zerstören. Diese Studie zeigt bei allen Einwohnern dort die dem Gift ausgesetzt waren genetische Schädigungen.


Und Roundup ist überall, im Essen, im Wasser, in der Luft, sogar in Impfstoffen. Wir sind ihm schutzlos ausgeliefert. Wir werden alle vergiftet.


Als Johnson weiter spühte als er bereits Hautkrebs hatte breitete sich der zu einem todbringenden Non Hodkin Lyphom aus, und es wurde in Studien nachgewiesen das wenn man Roundup auf einen Krebs gibt, das er mutiert und sich ausbreitet und er sogar noch unterstützt wird dadurch.


Die IARC besteht aus unabhängigen transparenten Forschern und als Monsanto davon Wind bekam das sie Glyphosat untersuchen wollen schrieb Dr. William Hyden in einem internen E-Mail "Wir sind angreifbar in der Epidermiologie und eventuell anderen Bereichen die die IARC finden wird namentlich: "Exposition, genotox (genschädigend) und wirkungsweise" David hat die onkologischen Tierstudien unter Kontrolle"


Monsanto war verängstigt sie hatten Zeug da draußen, dass falls es jemand unabhängiger in die Hände kriegt zum Problem werden konnte.


Das ist zwei Tage bevor Johnson anruft, es wird ihm natürlich nichts über die Probleme gesagt und natürlich wurde er auch nicht zurückgerufen.


In der Gerichtsverhandlung wurde gefragt:"Sir warum haben sie nicht zurückgerufen?" Antwort:"Ich weiß es nicht mehr" Frage:"Was hätten sie gesagt wenn sie zurückgerufen hätten?" Anwort:"Sprühen sie weiter" Dies zeigt die schiere Geldgier und Skrupellosigkeit von Monsanto.


Brent Wisner. Johnsons Anwalt verglich den Fall mit der Tabaklobby, auf deren Seite stand bis zum Schluss das American Council on Science and Health (ACSH). In einem Email schreibt Dr. Goldstein "Wir haben nicht viele Supporter und können uns es nicht leisten die wenigen die wir haben zu verlieren" in einem zweiten Email schreibt er "Du kriegst keinen besseren Wert für dein Geld als bei der ACSH" sprich wir finazieren sie und sie sind auf unserer Seite...


Bei der Juryauswahl für den Prozess von Johnson, wurden 120 Leute vorgeladen da man Angst hatte das sich keiner fair gegenüber Monsanto verhalten würde. Und tatsächlich stand die Hälfte der Personen auf und sagte etwas wie: "Ich schöre ich kann dieses Unternemen nicht vertreten ich glaube sie sind das böse in Person"


Der Anwalt Brent Wisner erklärt seine Ziele:

  1. Eine Warnung muss auf die Flaschen
  2. Man muss sich zusammensetzen und eine Lösung finden für all die kranken Leute einen Fond einrichten und Foschung betreiben wie man ihnen helfen kann
  3. bis dahin stehe er mit dem Fuß auf Monsantos Zunge und sei zuversichtlich auch jeden weiteren Fall zu gewinnen.


Und es bleibt spannend, das nächste Verfahren startet am 22. Oktober in Monsanto´s Heimatstaat Missouri